Ergebnisse der fünften deutschen Mundgesundheitsstudie

16. Januar 2017

Das Institut der deutschen Zahnärzte (IDZ) hat sich nun zum fünften Mal mit der Mund-und Zahngesundheit der deutschen Bevölkerung befasst. Von Oktober 2013 bis Juni 2014 befragten und untersuchten die Mitarbeiter des IDZ etwa 4600 Menschen aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten in 90 Untersuchungsgemeinden. Die Ergebnisse sind insgesamt erfreulich:
81% der 12jährigen sind heute kariesfrei. Bei den 35-44jährigen Erwachsenen ist seit 1997 die Anzahl kariösen Zähne um fast ein Drittel zurückgegangen und die Zahl der Wurzelkarieserkrankungen hat sich seitdem halbiert. Ebenso hat sich die Anzahl der schweren Parodontalerkrankungen (Zahnbetterkrankungen) in dieser Altersgruppe um die Hälfte reduziert.
Auch in der Gruppe der jungen Senioren im Alter von 65 bis 74 kann man eine rückläufige Tendenz bei der Häufigkeit der entzündlichen Parodontalerkrankungen feststellen und der Anteil der Zahnlosen hat sich reduziert. Auf Dauer wird dies jedoch, bedingt durch den längeren Erhalt der Zähne, zu einer Erhöhung der Karies-und Parodontalerkrankungen in der Gruppe der Senioren führen. Insgesamt gibt es bereits eine Steigerung des Behandlungsbedarfes bei Parodontalerkrankungen sowie eine Zunahme der Versorgung mit Zahnersatz.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Zahn- und Mundgesundheit der deutschen Bevölkerung über alle sozialen Schichten hinweg in allen Bereichen erneut verbessert hat.

Quelle: IDZ,DMS V